Hochsensibilität

Seit drei Jahren halte ich Vorträge zum Wesensmerkmal Hochsensibilität und berate hochsensible Menschen zu Themen wie Überreizung, Gesundheit, mehr Energie, Selbstvertrauen, Grenzen setzen, Stressmanagement im Beruf, Berufung, hochsensible Kinder, Beziehungsfragen, etc.. Hochsensibilität ist keine Krankheit, dennoch hat dieses Persönlichkeitsmerkmal physiologische Konsequenzen und oft auch einen "höheren Sinn", was beides bei Nicht-Beachtung zu mehr oder weniger starken gesundheitlichen und sozialen Beeinträchtigungen führen kann.

Schätzungsweise 15-20 Prozent der Bevölkerung gelten als hochsensibel. Die Forschung entwickelt sich auf diesem Gebiet langsam aber stetig weiter und es gibt zunehmend mehr wissenschaftlich anerkannte Studien zum Phänomen Hochsensibilität.

 

Geprägt und eingeführt wurde der Begriff in den 90er Jahren von der Psychologin und Forscherin Elaine N. Aron.  Sie erbrachte in ihren Untersuchungen erste neurowissenschaftliche Nachweise u.a. dafür, dass hochsensible Menschen Sinnesreize früher und intensiver wahrnehmen sowie länger verarbeiten als der Bevölkerungsdurchschnitt. Auch fühlen sie deutlich intensiver und brauchen mehr Zeit, um in Ruhe die ganzen Informationen zu verarbeiten.

 

Der Sympatikus, der Antreiber in unserem vegetativen Nervensystem, ist bei hochsensiblen Menschen fast durchgehend "hyperaktiv", auch im Schlaf. Das ist einer der Gründe, warum Betroffene entsprechend schneller und länger erschöpft sind und eine eher reizarme Umgebung brauchen, um wieder regenerieren zu können. Wie die Erdmännchen sind Hochsensible unbewusst immer in Alarm- und Empfangsbereitschaft.

 

Physiologisch hat das u.a. zur Folge, dass unser Körper ständig in Anspannung ist und die Muskulatur schneller verhärtet. Das Stresshormon Cortisol wird vermehrt ausgeschüttet und die Glückshormone dadurch zunehmend unterdrückt. Die Verdauung verlangsamt sich und die Aktivität des Immunsystems wird aufs Nötigste reduziert, so dass hochsensible Menschen, wenn sie nicht bewusst dagegensteueren, deutlich anfälliger für Entzündungen, Krankheiten, Bakterien, Stoffwechselerkrankungen, etc. sind.

 


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Original-Test Hochsensibilität von Elane Aron
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Hochsensible Menschen sind ständig  auf Empfang
Hochsensible Menschen sind ständig auf Empfang

Hochsensible Menschen haben sich und ihre Umwelt schon als Kind häufig "anders" gefühlt und wahrgenommen als normalsensible Menschen. Das liegt u.a. daran, dass die Mehrheit der Bevölkerung ihre Umgebung analytisch wahrnimmt, d.h. sie konzentriert sich auf eine Sache und trennt für sich relativ zügig zwischen wichtig und unwichtig. Hochsensible Menschen hingegen pflegen eine holistische Wahrnehmung. Sie nehmen immer den gesamten Kontext, ink. der Stimmungen und Energien ihrer Umwelt, mit allen Sinnen wahr.

 

Deshalb konzentrieren sich hochsensible Kinder oft nur schwer auf eine Sache, weil sie alles, was sie wahrnehmen, in Beziehung setzen und in einer Tiefe verarbeiten, die Zeit braucht. Das ist einer der Gründe, warum sie auch immer etwas länger brauchen, um sich in einer neuen Situation einzufinden, sie werden in einem reizintensiven Umfeld schneller müde und fühlen sich dann überfordert.

 

Wenn du wissen möchtest, was du auf körperlicher und auf psychisch-seelischer Ebene tun kannst, um dich leichter, stärker, klarer, gesünder und selbstbewusster zu fühlen, ruf mich gerne an oder schreib mir eine Mail.

 

Meine Beratungen sind klar, empathisch und für jeden umsetzbar.

 

Kostenloses telefonisches Vorgespräch unter 0173 7982267